Vorarlberg ist eines der herausforderndsten Bundesländer für eine gut organisierte 24-Stunden-Betreuung. Die alpine Geografie, die weiten Wege ins Montafon, die Grenznähe zu Liechtenstein und der Schweiz und die regionalen Besonderheiten der Hauskrankenpflege machen aus jeder Betreuungssituation eine Frage präziser Organisation.
Pflege-24 ist seit Jahren lokal in Feldkirch verankert und versteht die Bedürfnisse Vorarlberger Familien. In diesem Artikel erklären wir, was bei einer 24-Stunden-Betreuung im Bundesland zu beachten ist, wie wir die Anreise über alpine Strecken organisieren, welche zusätzlichen Landesleistungen es gibt und wie unser Standort in Feldkirch konkret arbeitet.
Runastraße 3, 6800 Feldkirch · Telefon: +43 677 620 211 73
Einzugsgebiet: gesamtes Vorarlberg (Bodenseeufer bis Montafon) und Liechtenstein
Warum gerade in Vorarlberg eine gute Betreuung organisatorisch herausfordernd ist
Vorarlberg ist mit knapp 400.000 Einwohnern das zweitkleinste Bundesland Österreichs — aber geografisch und sozial sehr vielfältig. Drei Faktoren machen die Organisation einer 24-Stunden-Betreuung anspruchsvoller als in Flachland-Bundesländern:
1. Alpine Anreise und Wechsel
Die Betreuungskräfte stammen überwiegend aus Polen, Rumänien oder der Slowakei. Bei einem 14-tägigen Wechselzyklus reisen sie alle zwei Wochen an und ab. Im Winter kann die Anreise in den Bregenzerwald, ins Klostertal oder ins Montafon mehrere Stunden zusätzlich dauern. Sturmtage, Lawinengefahr oder Schneekettenpflicht erfordern Vorausplanung. Wir kalkulieren Reisepuffer ein und kennen die verlässlichen Bus- und Bahnverbindungen.
2. Dorfstrukturen und soziales Umfeld
Anders als in Wien oder Linz leben Vorarlberger Senioren häufig in kleinen Gemeinden mit engen sozialen Netzen. Eine Betreuungskraft muss sich nicht nur um die Pflegeperson kümmern, sondern auch ins Dorf integrieren — Nachbarn grüßen, am Wochenende kurze Ausflüge organisieren, mit dem Hausarzt vor Ort kommunizieren. Wir wählen Betreuungskräfte mit Bedacht auf Dorfverträglichkeit aus.
3. Grenznähe zu Liechtenstein und der Schweiz
Viele Vorarlberger Familien haben Verbindungen über die Grenze — Kinder arbeiten in Vaduz oder Buchs, Verwandte leben in St. Gallen oder im Bündnerland. Wir betreuen auch Liechtensteiner Klienten und sind mit den unterschiedlichen Versicherungssystemen (AHV vs. ÖSV) vertraut.
In Vorarlberg lebt eine Generation, die ihr Leben lang im eigenen Haus, in der eigenen Gemeinde verbracht hat. Wenn diese Menschen pflegebedürftig werden, ist der Wunsch nach Zuhause besonders stark — und der Schock eines Pflegeheimaufenthalts oft besonders groß. Unsere Aufgabe ist es, diesen Menschen das Zuhause zu erhalten — und gleichzeitig die Familie zu entlasten.
Unser Standort: Feldkirch — Einzugsgebiet bis ins Montafon und nach Bregenz
Pflege-24 hat seinen österreichischen Sitz in Feldkirch, dem Verwaltungszentrum des Bezirks. Von hier aus betreuen wir Familien im gesamten Bundesland:
- Walgau und Vorderland: Bludenz, Bürs, Nüziders, Frastanz, Götzis, Sulz, Röthis — kurze Wege, gute Verkehrsanbindung.
- Rheintal: Hohenems, Lustenau, Dornbirn, Lauterach, Hard, Bregenz — die bevölkerungsreichste Region.
- Bregenzerwald: Egg, Mellau, Bezau, Schwarzenberg, Schoppernau — etwas mehr Zeitaufwand bei Anreise.
- Klostertal und Großes Walsertal: Dalaas, Klösterle, Sonntag, Fontanella — winters anspruchsvoller, sommers gut erreichbar.
- Montafon: Bartholomäberg, Vandans, St. Gallenkirch, Gaschurn, Partenen — alpine Lage, Wechselplanung mit Reservekräften.
Im Schnitt erreichen wir innerhalb von 30–60 Minuten Anfahrtszeit jede Adresse im Land. Bei akuten Fällen (z.B. Krankheit der Betreuungskraft) organisieren wir eine Ersatzkraft innerhalb von 48 Stunden.
Bei 2 Wechseln pro Monat = rund 290 € Reisekosten. Im Rheintal (Bregenz/Dornbirn) liegen die Kosten typischerweise bei 110–130 € pro Wechsel.
Betreuung in den größten Vorarlberger Städten
24-Stunden-Pflege Feldkirch
Mit rund 35.000 Einwohnern ist Feldkirch nach Dornbirn die zweitgrößte Stadt Vorarlbergs. Wir haben hier unseren Sitz und sind direkt vor Ort. Persönliche Beratungstermine in unserem Büro in der Runastraße 3 sind nach Terminvereinbarung möglich. Erreichbar mit Bus, Bahn und Auto (kostenlose Parkplätze).
24-Stunden-Pflege Bregenz
Die Landeshauptstadt am Bodensee zählt rund 30.000 Einwohner. Vom Sitz Feldkirch ist Bregenz mit dem Auto in ca. 30 Minuten erreichbar, mit Bahn schneller. Wir betreuen sowohl die Innenstadt als auch die Stadtteile Vorkloster, Rieden, Schendlingen.
24-Stunden-Pflege Dornbirn
Mit über 50.000 Einwohnern die größte Stadt Vorarlbergs. Wir betreuen Familien in Markt, Oberdorf, Hatlerdorf, Schoren, Haselstauden — sowie in den Nachbargemeinden Hohenems, Lustenau, Götzis.
24-Stunden-Pflege Bludenz und Montafon
Bludenz (ca. 14.000 Einwohner) ist das Tor zum Montafon und Klostertal. Wir betreuen das gesamte Talgebiet bis hinauf nach Partenen. Im Winter sind regelmäßige Sicherheitsabsprachen mit den Betreuungskräften wichtig (Wetterwarnung, Lawinensituation).
24-Stunden-Pflege Hohenems & Lustenau
Hohenems (16.000 Einwohner) und Lustenau (knapp 25.000) liegen im mittleren Rheintal. Gute Verkehrsanbindung, dichte Hausarztversorgung, zahlreiche soziale Vereine — eine angenehme Region für Betreuungskräfte und Klienten.
Vorarlberger Pflegegeld-Zuschuss: Was zusätzlich vom Land kommt
Zusätzlich zum bundesweiten Pflegegeld bietet das Land Vorarlberg ergänzende Sozialleistungen, die für 24-Stunden-Betreuung relevant sein können:
- Hauskrankenpflege-Vereine (z.B. connexia): Vorarlberg hat ein engmaschiges Netz an Hauskrankenpflege-Vereinen, die mobile Pflegeleistungen (z.B. Visiten der diplomierten Krankenpflege, Wundversorgung) ergänzend zur 24-Stunden-Betreuung anbieten. Kosten teilweise von Sozialfonds übernommen.
- Vorarlberger Sozialfonds: In bestimmten Härtefällen können einkommensschwache Familien zusätzliche Unterstützung beantragen. Antragsstelle: Bezirkshauptmannschaft.
- Verhinderungspflege Vorarlberg: Wenn pflegende Angehörige eine Pause brauchen (Urlaub, Erkrankung), gibt es Zuschüsse — bis zu 4 Wochen pro Jahr.
- Wohnbauförderung Pflege: Für Umbauten (barrierefrei, Treppenlift, ebenerdige Dusche) gibt es Landesförderungen.
Wir helfen unseren Vorarlberger Klienten bei der Beantragung dieser Zusatzleistungen — kostenlos im Rahmen unseres Service-Pakets.
Drei reale Familiengeschichten aus Vorarlberg (anonymisiert)
Geschichte 1: Frau M., 81, Bregenzerwald — Demenzbetreuung
Frau M. lebt seit 50 Jahren in einem Bauernhaus im Bregenzerwald. Ihre drei Kinder arbeiten alle in Bregenz und Dornbirn. Nach einer Demenzdiagnose im Frühjahr 2025 war klar: Ein Pflegeheimaufenthalt würde sie überfordern. Pflege-24 organisierte eine 24-Stunden-Betreuung mit einer polnischen Betreuerin (B2 Deutsch, 15 Jahre Erfahrung). Heute, ein Jahr später, ist die Situation stabil — Frau M. kennt ihre Betreuerin, der Tagesablauf ist eingespielt. Die Familie kann nach der Arbeit unbeschwert zu Besuch kommen.
Geschichte 2: Herr K., 78, Bludenz — nach Schlaganfall
Im Sommer 2025 erlitt Herr K. einen Schlaganfall mit halbseitiger Lähmung. Nach drei Wochen Krankenhaus und vier Wochen Reha stand die Frage: Pflegeheim oder Zuhause? Seine Frau (74, selbst Pflegegeldstufe 1) hätte ihn allein nicht versorgen können. Pflege-24 organisierte innerhalb von 10 Tagen eine 24-Stunden-Betreuung mit Schwerpunkt Mobilisation und Krankengymnastik. Heute geht Herr K. wieder mit Rollator durch die Wohnung — die Betreuerin koordiniert mit dem örtlichen Hauskrankenpflege-Verein.
Geschichte 3: Frau B., 86, Hohenems — Verhinderungspflege
Frau B. wird seit Jahren von ihrer Tochter gepflegt — Pflegegeldstufe 3, beginnende Demenz. Die Tochter (52, eigene Familie, halbtags berufstätig) ist erschöpft. Pflege-24 stellte über drei Wochen eine Betreuerin zur Verfügung, damit die Tochter mit ihrer Familie in Urlaub fahren konnte. Kostendeckung über Verhinderungspflege-Zuschuss des Bundes. Heute überlegt die Familie, ob aus der temporären eine dauerhafte Lösung werden soll — eine Folgeberatung ist für den Herbst geplant.
Wir hatten gar nicht damit gerechnet, dass eine Betreuung im Montafon so schnell möglich ist. Pflege-24 hatte die erste Kraft binnen acht Tagen vor Ort — über das Wochenende mit den Absprachen, am Montag der Hausbesuch, am Mittwoch der Vertrag, am Sonntag darauf saß die Betreuerin schon mit Mama beim Kaffee.
So organisieren wir Anreise und Wechsel innerhalb von 7 Tagen
Wenn eine Familie sich für eine 24-Stunden-Betreuung entscheidet, kann es schnell gehen müssen — Krankenhausentlassung, plötzliche Verschlechterung, Erschöpfung der pflegenden Angehörigen. Unser Standardprozess:
- Tag 1: Erstgespräch und Hausbesuch. Innerhalb von 24 Stunden meldet sich unser Team in Feldkirch zurück. Unsere Hauskrankenpflege fährt zur Familie und beurteilt die Pflegesituation.
- Tag 2–3: Auswahl der Betreuungskräfte. Wir schlagen zwei geeignete Betreuungskräfte vor — mit Lebenslauf, Foto, Sprachzeugnis. Die Familie entscheidet mit.
- Tag 4: Verträge. Werkverträge mit beiden Betreuungskräften, Betreuungsvertrag mit der Familie. A1-Bescheinigungen werden organisiert.
- Tag 5–6: Anreise. Die erste Betreuungskraft reist an. Bei alpinen Adressen organisieren wir den Transfer ab Bahnhof Bludenz oder Feldkirch.
- Tag 7: Übergabe vor Ort. Unsere Hauskrankenpflege ist beim Erstkontakt zwischen Senior und Betreuungskraft dabei. Anamnese, Tagesablauf, Medikamentenplan werden besprochen.
Bei Bedarf wird die Förderung beim Sozialministeriumservice in der zweiten Woche beantragt — der Antrag läuft parallel zur bereits gestarteten Betreuung.
Über uns vor Ort: Mag. Jacyno in Feldkirch
Mag. Jan Jacyno ist Geschäftsführer und vor Ort in Feldkirch persönlich erreichbar. Er begleitet seit über zehn Jahren österreichische Familien durch die Organisation der häuslichen Betreuung — von der ersten Anfrage über den Förderantrag bis zur stabilen Langzeitbetreuung. Sprachen: Deutsch, Polnisch, Englisch.
Wir bieten persönliche Beratung in unserem Büro in Feldkirch nach Terminvereinbarung. Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag, 8:30–17:00 Uhr unter +43 677 620 211 73. Beratungen sind kostenlos und unverbindlich.
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